Die Ausbildung
Herzlich Willkommen bei Entwicklerleben, deinem neuen Lieblings-Podcast rund um die Themen Code, Karriere und was sonst noch relevant im Leben eines Entwicklers ist. Ich bin Raphael, dabei ist auch Jan.
Hi.
Und heute sogar als Gast Stefan.
Hi, hallo. Schön, dass ich da sein darf.
Ja, jetzt sind wir ein richtiger Podcast mit Gast und ich hier mit einem provisorischen
Mikrofon-Setup im Hotelzimmer, so wie sie es gehört.
Und ja, wir hatten schon in der ersten Folge ein Feedback bekommen,
dass wir vielleicht noch mal
das Thema Ausbildung in der IT ein bisschen stärker beleuchten sollten.
Und da haben wir jetzt tatsächlich auch noch jemanden mit dabei,
der schon ein bisschen länger die Ausbildung her ist, von Stefan 2001.
Magst du dich mal kurz vorstellen?
Ja klar. Ich bin Stefan, arbeite aktuell in der Agentur von Affenfels in Stuttgart
und habe tatsächlich meine Ausbildung 2001 begonnen,
bei der Bausparkasse Wüstrow damals noch und ja, ist schon ein paar Tage her auf jeden Fall.
Ja, damals war es alles ja noch noch wirklich Neuland. Also definitiv.
Also 2001 weiß ich noch, da war dieses Internets.
Es war alles irgendwie neu. Man wusste gar nicht, was man hat.
Man hat es ja auch gar nicht erst mal in die Arbeitsprozesse mit einbezogen gehabt damals.
Also ich habe damals noch tatsächlich das Entwickeln auf einem Großrechner gelernt.
Also ich habe die die die historische Programmiersprache PL1 damals noch gelernt,
War damals eben noch, ich sag mal, State of the Art bei Großrechnern.
Und ja, da kam dann irgendwie dieses Internet auf.
Und man hat damals nicht gegoogelt, sondern noch gegoggelt, weil man auch gar
nicht wusste, wie man eigentlich Google erstmal ausspricht und was es war.
Also ich bin so alt, Lycos war damals noch Suchmaschine Nummer eins.
Der Hund.
Der Hund, genau.
Und dann kam erst Yahoo. Oder war das umgedreht? Ich weiß gar nicht mehr.
Es war so um die gleiche Zeit, genau, ja.
Wir hatten ja ein kleines Vorgespräch und du meintest, da war noch sehr,
sehr viel Elektrotechnik.
Also ich hatte zum Beispiel meine Ausbildung jetzt vor ungefähr 13 Jahren gemacht
und da war gar nichts mehr so an Elektrotechnik.
Ja, also ich kann mich noch erinnern, wir hatten damals tatsächlich,
mussten wir im ersten Lehrjahr noch Widerstände, Strom berechnen und so weiter und so fort.
Also tatsächlich so die Basics, wir waren damals noch wirklich ein Lehrjahr,
also in einem Unterrichtsfach waren wir dann immer in einem Elektrolabor hat sich das genannt.
Da hat man dann Widerstände zusammen und was passiert wenn und wie berechnet
man, um Gottes willen, ich kann das gar nicht, ich habe es auch glaube ich erfolgreich
verdrängt damals als Anwendungsentwickler.
Also ich habe damals den Zweig des Anwendungsentwickler gemacht und da war immer,
also es war immer ein schönes Ping-Pong.
Die Systemintegratoren fanden es immer langweilig, wenn wir programmiert hatten.
Die Programmierer fanden es immer langweilig, wenn man irgendwas mit Elektrotechnik gemacht hat.
Also tatsächlich war da noch so richtig Widerstände berechnen und wir haben
damals noch eine ISDN Telefonanlage quasi im Klassenzimmer aufgebaut,
um zu zeigen, wie eine Telefonanlage funktioniert.
Man muss also fairerweise sagen, ich war, glaube ich, auch der dritte oder vierte
Ausbildungsjahrgang damals bei der Bausparkasse, die überhaupt Anwendungsentwickler gemacht haben.
Also das Es war wirklich tatsächlich der Ausbildungsgang, also dieses Ausbildungsberuf
war damals tatsächlich noch Neuland.
Also man hat schon gemerkt, da hat sich vieles, glaube ich, mittlerweile getan.
Ja, zum Glück, obwohl man es auch manchmal nicht meinen mag,
so wie langsam unser Bildungssystem ist.
Also ich kann mich noch daran erinnern, wir hatten ja so das typische Grundwissen
in Systemintegration gemacht, Netzwerking und so weiter.
Aber ansonsten war es doch sehr tendenziell. Also wir hatten quasi beides nur
mit dem mit dem Fokus an Animationentwicklung und da haben wir dann doch deutlich mehr programmiert und,
Ich sag mal so, dieser Systemintegrator-Teil da war jetzt nicht so mein Favorite.
Das war dann auch so ein bisschen in der Note dann, auch sichtbar bei der IAK.
Ja, wobei ich sagen muss, ich war froh, dass wir die Systemintegratoren bei
uns haben, weil da hat man einfach gesehen, dass es einfach komplettes Neuland war.
Die haben uns immer bei Klassenarbeiten ein Netzwerkshare erstellt.
Und da haben wir uns dann immer die Klassenarbeiten, die wir am Rechner schreiben durften quasi.
Ich hoffe, das hat jetzt keine Auswirkungen, keine nachträglichen Auswirkungen.
Aber es war tatsächlich möglich,
dass wir damals über Netzwerkshares unsere Lösungen über Textsheets und so was,
Textdateien freigegeben haben und überraschenderweise waren alle Systemintegratoren
auch relativ gut bei wir bauen eine HTML-Seite und so weiter,
obwohl das eigentlich nicht denn ihr Steckenpferd war.
Aber ja, so war das tatsächlich. Es war so ein bisschen, wie gesagt,
ich habe es jetzt ein paar Mal gesagt, Neuland, aber Das war wirklich so,
man wusste noch nicht so richtig quasi, wo diese Ausbildungsberuf hingeht,
wie man damit umgeht, in der Berufsschule auch.
Also es war halt einfach ein normales Netzwerk in diesem Klassenraum,
das nicht irgendwie gesichert war.
Und ja, so lief das damals ab.
Also es erinnert mich ein bisschen an die Schulzeit, da haben wir über den Windows 2000,
nee, Windows NT Netsend Befehl, haben wir zwischen den Rechnern Lösungen hin
und her geschickt, wenn es da was zu tun gab.
Genau. Auch das war eine typische Lösung, dass man ein Netzent-Befehl geschickt
hat mit irgendeiner Lösung.
Oder wenn es dann ein Klassenkamerad war, der jetzt irgendwie genervt hat,
dann hat man dem auch so eine Dauerschleife Netzent-Befehle geschickt,
die man nicht mehr wegklicken konnte und hat ihm irgendwie so fünf Minuten geraubt
von seiner Arbeitszeit.
Also war eine verrückte Zeit damals.
Aber man hat brutal viel gelernt, weil eben man ist ja quasi mit diesem ganzen,
also tatsächlich dann auch, es gab ja auch keine Cloud oder sonst irgendwas.
Also solche Cloud-Dienste gab es ja nicht.
Wir haben bei Wüstenrot tatsächlich, muss ich sagen, alles Mögliche gelernt,
also von WAN- und LAN-Netzwerke über SAP-Verwaltung bis hin dann natürlich auch PL1-Entwicklung.
Also da hat man wirklich einen Einblick in alles bekommen und hat dann auch
schön gesehen, wie das nach und nach alles dann,
Ja, es sich auch schon damals mehr und mehr verändert hat.
Also nochmal, es wurde damals Windows XP eingeführt, als ich meine Ausbildung angefangen habe.
Und vielleicht für die jüngeren Zuhörer, ich habe damals meinen Ausbildungsvertrag
unterschrieben noch. Da war mein Gehalt noch in D-Mark.
Wie war dann die IHK-Prüfung? Also das war auch alles IHK-seitig, oder?
Genau, genau. Also tatsächlich war das, also es war, wir haben die Prüfung in
der Schule geschrieben und dann hatten wir bei der IHK eben auch dieses klassische Projekt.
Also schreibt einen Projektantrag, schreibt ein Projektdokumentation,
schreibt das Projekt an sich selber und dann präsentiert das Ganze auch vor
dem IHK-Prüfungsausschuss.
Damals musste man noch immer ein zweites Medium mit bringen.
Also wenn der Beamer, war damals ja auch relativ neu, einen Beamer zu haben
2004, wenn der Beamer ausfällt, braucht man einen Ersatz.
Und ich hatte tatsächlich noch mir,
Tageslichtfolien ausgedruckt als Ersatz. Und dort musste ich damals dann mein
Projekt eben vorstellen vor dem IHK-Prüfungsausschuss.
Nimmt sich jetzt, glaube ich, nicht viel zu jetzt tatsächlich auch die Prüfung,
außer dass bei uns damals noch die Zwischenprüfung überhaupt nicht gezählt hat.
Also die Zwischenprüfung haben wir immer, wenn man nicht gut vorbereitet war,
als Lernstatus genommen quasi.
Wir haben einfach geguckt, wo sind wir aktuell? Welche Probleme gibt es aktuell?
Man hat Punkte zwar bekommen, die haben aber nichts gezählt.
Das hat sich jetzt, soweit ich weiß, geändert.
Aber ansonsten glaube ich, die Themen haben sich vielleicht noch ein bisschen
geändert, aber ansonsten, der Ablauf dürfte, glaube ich, noch so projekttechnisch dasselbe sein.
Also das ist zum Beispiel neu, weil bei mir war es 2011, nee 12 habe ich,
glaube ich, irgendwie sowas, das war ja irgendwie um den Jahreswechsel rum,
da wurde die Zwischenprüfung auch nicht gezählt.
Also es war wirklich rein, was dann, ich hatte verkürzt, im November gezählt
hat und ich glaube, ich hatte auch irgendwie ein Backup oder irgendwie sowas,
falls es irgendwie streiken sollte mit dem Projekt.
Wobei, das wäre ein bisschen bitter gewesen, wenn der Beamer nicht funktioniert
hätte, weil ich war nämlich bei Bechtle damals in Bonn und wenn Systemhaus jetzt
kein Funktionieren wie man hat, das ist ja glaube ich ein bisschen peinlich.
Hast du in dem jetzigen Unternehmen mehr, also noch Kontakt zu Auszubildenden?
Ja, wir haben tatsächlich einige Auszubildende bei uns im Betrieb.
Weniger, dass ich jetzt direkt mit denen Kontakt, also direkt mit ihnen zusammenarbeite,
aber wir haben Auszubildende Fachinformatiker und auch,
im Grafikerbereich haben wir Auszubildende bei den Grafikern.
Tatsächlich habe ich jetzt keine Ahnung, aber wir haben tatsächlich,
Auszubildende bei uns, wobei bei uns werden die Auszubildenden von der Berufsschule
freigestellt, also wir unterrichten die quasi komplett im Betrieb selber,
was dann aber auch natürlich ein relativ großer Aufwand ist,
den man gerne betreibt, aber es muss man natürlich auch in einer mittelständischen
Agentur erst mal abbilden können.
Also da ist natürlich dann schon immer, was wir dann gucken müssen.
Aber ich sage mal so, ein Azubi ist einfach halt auch ein, ich sage mal,
Versprechen in die Zukunft.
Und wenn ich den sauber und gewissenhaft ausbilde, dann habe ich vielleicht
einen langen und loyalen Mitarbeiter in meinem Unternehmen.
Wenn ich natürlich ein Azubi als günstige Hilfskraft ansehe und den einfach
irgendwo hinsetze und sage, so, mach mal und du schaffst schon irgendwie die
Ausbildung, dann wird es natürlich herausfordernd, sag ich mal.
Also ich hatte in meiner damaligen, also ich war in der Berufsschule,
in meiner damaligen Zeit habe ich auch eigentlich alle Facetten kennengelernt.
Also ich hatte, also ich war im Unternehmen so mit glaube ich ungefähr 40 Mitarbeitern,
Dienstleister, konnte auch alle möglichen Facetten quasi kennenlernen und aber
auch in der Berufsschule waren dann tatsächlich, also querbeet auch,
Studienabbrecher und so weiter,
die entweder in großen Unternehmen drin waren, aber auch in kleinen,
so zwei, drei Mitarbeiter, so wie wir das ja de facto gerade sind,
die dann aber trotzdem gefühlt alles übernehmen mussten während der Ausbildung,
wo ich mir dachte, das ist jetzt aber auch jetzt nicht wirklich verantwortungsvoll.
Also ich würde zum Beispiel gerne auch machen, jemanden auszubilden,
weil es einfach so ein bisschen so ein zurückgeben ist, sage ich mal.
Aber in der jetzigen Situation, das zu stemmen neben dem täglichen Geschäft,
das ist absolut verantwortungslos.
Ja, und tatsächlich muss man auch sagen, wir kennen es ja, glaube ich,
also Entwickler ist jetzt nicht ein typischer 9-to-5-Job.
Natürlich endet irgendwo die Arbeitszeit, aber ein Entwickler,
also die Entwickler, die ich jetzt auf jeden Fall kenne, die beschäftigen sich
ja immer irgendwie mit ihrem Beruf.
Also man liest die entsprechenden Fachmedien, man macht seine Side-Projects
daheim irgendwie und wenn es die Webseite für den Verein ist oder irgendein
Spaß-Projekt, das man gerade irgendwo macht oder mit irgendeiner Gruppe irgendwas tut.
Entwickler hört ja irgendwie auch gefühlt nie auf.
Also das ist jetzt nicht wie beim Versicherungskaufmann, Speditionskaufmann,
Kauffrau, wo ich jetzt sage, ich bin jetzt fertig mit meinem Job.
Gut, jetzt kenne ich den Beruf natürlich nicht so gut und will da natürlich
auch keinem erstmal auf die Füße treten, aber Entwickler ist halt irgendwie die Technik,
die Programmiersprachen und so weiter entwickeln sich einfach weiter und wenn
ich mich da einfach nicht selber weiterbilde und selber dafür interessiere,
dann merke ich das, finde ich, auch an der Qualität.
Wenn jetzt ein Azubi kommt und der halt sagt, naja, die bringen mir alles im
Unternehmen bei, also jetzt in
einem kleineren Unternehmen, das ist wahrscheinlich nicht groß stemmbar.
Natürlich kann man ihm das beibringen in der Zeit, aber letztendlich ist Entwickler
auch, wenn man ausgelernt ist.
Es ist halt irgendwo schon eine Art Lebenseinstellung, die man da mitbringen muss.
Wenn ich was erreichen will als Entwickler, muss ich am Ball bleiben.
Das heißt, ich muss mich einfach selbstständig fortbilden. Ich muss Podcasts
hören, wie euren zum Beispiel.
Ich muss Fachmedien lesen. Ich muss, wie gesagt, auch einfach selber vielleicht
für mich mal Dinge ausprobieren, um dann zu sagen, das ist vielleicht der richtige
Weg. Das kann ich auch mitnehmen.
Ja, man muss da auf jeden Fall intrinsisch motiviert sein. Wenn das fehlt,
dann ist das, glaub ich, schwierig, am Ball zu bleiben.
Man merkt das ja auch als Entwickler, wenn man mal in einer bestimmten Richtung irgendwie arbeitet.
Ich hab fünf Jahre lang ausschließlich in Java entwickelt.
Ich war vollkommen abgehängt aus der Webwelt, obwohl das mein gefühltes Zuhause ist.
Und das war halt erst mal wieder reinkommen, als ich dann dahin zurückgewechselt bin.
Und dann merkt man das halt. Aber da hatte ich damals auch gar keine Zeit für,
neben dem Job und mich mit Java zu beschäftigen, dann auch noch irgendwas anderes
zu machen und da am Ball zu bleiben, das ist schon ...
Ja, also definitiv. Das bedingt, glaub ich, tatsächlich diesen Beruf.
Zumindest weil es so schnelllebig ist. Wir reden jetzt von Themen wie KI und
so was, wo wir gar nicht absehen können, was da auf uns zukommt.
Und wenn ich jetzt einfach sag, ich verschlaf in Anführungszeichen diesen Trend,
oder diesen Wandel, dann wird es, glaube ich, schwer als Entwickler dran zu bleiben.
Natürlich kann ich dann mein Leben lang irgendwelche WordPress-Themes runterhacken
oder irgendwelche, keine Ahnung, Kleinzeiten für irgendwelche Einzelhändler
oder sowas runterbasteln.
Das kriege ich dann natürlich irgendwie hin, auch mit den älteren Mitteln,
Aber man merkt dann auch schon, wenn man nicht dranbleibt, wird es natürlich hart.
Also es gibt ja so viele Neuerungen bei uns in unserer Berufswelt.
Ja, also wenn ich mich da nicht fortbilde und das kann ich einfach nicht nur
über einen Betrieb abwickeln, um da auf den Azubi zurückzukommen,
da ist natürlich dann schon auch gefragt,
dass ein Auszubildender schon ein Interesse auch für den Beruf mitbringt und
nicht sagt, naja, ich lasse mich jetzt hier einfach acht Stunden am Tag ausbilden,
danach bin ich ein Entwickler,
ich glaube, so einfach funktioniert das nicht.
Definitiv.
Merkt man das so ein bisschen in den Azubis, dass sich da auch irgendwie was wandelt?
Also ich hatte an der FH gelegentlich den Eindruck, dass viele da sitzen,
weil die gerne Computer spielen und sich dann gedacht haben,
ja, Computer hab ich auch.
Lass mal Informatik machen.
Ja, also ich denke, für viele ist das natürlich dann auch so ein Trend gewesen,
sag ich mal, zwischenzeitlich.
Ich möchte irgendwas mit Internet und Marketing machen.
Das war ja so das Klassische, was möchtest du machen? Später,
wenn du groß wirst, irgendwas mit Marketing. oder am PC.
Ja, also man merkt natürlich die Herausforderung aktuell mit der sogenannten
Gen Z, ohne da jetzt irgendwie generell eine Generation quasi über einen Kamm scheren zu wollen.
Aber man merkt natürlich, dass sich das Interesse von jüngeren Leuten natürlich wandelt.
Das ist aber auch klar. Das hat wahrscheinlich auch unsere Generation damals,
sage ich mal 2001, als wir angefangen haben, während die 20 Jahre Älteren auch
gesagt haben, Mensch, was wollen eigentlich die mit diesem Internet?
Das setzt sich doch eh nicht durch.
Und so merkt man natürlich, dass sich in der heutigen Generation das Interesse gewandelt hat.
Ich war zum Beispiel dieses Jahr auf der OMR und da haben die mal eine Studie
präsentiert, wie in dieser Generation einfach diese Aufnahmespanne bei TikTok ist zum Beispiel.
Nur als Zahl, und zwar ist da einfach die entscheiden innerhalb von 0,3 Sekunden, ob der Content.
Für sie sinnhaft ist oder nicht sinnhaft. Und dann wird halt weiter gespalten.
Das heißt einfach, natürlich ändert sich da irgendwie dieses Verhalten.
Aber ich bin auch kein Freund davon, diese Generation, man hört es ja immer
wieder, und Vorwürfe und was die alle wären, die Generation,
das finde ich nicht richtig, weil letztendlich baut unsere Generation diese ganzen Tools.
Also wir bauen ja diese Facebooks und TikToks auf und,
versuchen ja, die Menschen so lange wie möglich von, ich sage mal,
selbstständigen Entscheidungen abzuhalten, indem wir irgendwelche Studien einfließen
lassen, dass sie noch länger auf unserer Webseite bleiben oder noch mehr unsere App verwenden.
Und deswegen ist es natürlich eine andere Herangehensweise wahrscheinlich wie vor 20 Jahren.
Das kann man nicht bestreiten, aber auch wir waren damals eine andere Vorangehensweise
wie damals vor 20 Jahren.
Und so bringt glaube ich jede Generation einfach seine Herausforderungen mit.
Und da muss man einfach auf die entsprechenden,
Herausforderungen reingehen. Aber Ich arbeite gerne mit jungen Leuten zusammen.
Ich finde es, wie du es gesagt hast, Raphael, ich finde es schön,
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Macher und Gäste
